Da am Donnerstag ein Feiertag war, nutzten wir die Gelegenheit und nahmen uns den Mittwoch und den Freitag frei. So entstand ein schönes langes Wochenende, perfekt für ein paar erholsame Tage an der Mosel. Die Mosel ist für uns immer ein Ort, an dem wir besonders gut abschalten können. Zwischen Weinbergen, kleinen Orten, Burgen und dem ruhigen Flusslauf kommt man schnell zur Ruhe.
Bereits am Dienstagnachmittag machten wir uns mit dem Wohnmobil auf den Weg nach Moselkern. Dort wurde vor wenigen Tagen ein neuer Stellplatz eröffnet: der Campingpark Moselkern. Für uns war das natürlich besonders interessant, denn wir kannten den Platz noch von früher.
🏕️ Zurück nach Moselkern – diesmal mit dem Wohnmobil
Früher befand sich an dieser Stelle ein alter Campingplatz. Schon bei unserem ersten Besuch im Jahr 2018 wirkte er nicht mehr besonders schön und war deutlich in die Jahre gekommen. Damals hatten wir allerdings noch kein Wohnmobil. Wir waren zu Fuß unterwegs und machten eine zweitägige Wanderung über die Mosel-Traumpfade – mit Übernachtung im Zelt.
Diese Wanderung war wunderschön, aber auch anstrengend. Spätestens danach fiel endgültig die Entscheidung: Für Zelt und Isomatte sind wir langsam zu alt – ein Wohnmobil muss her. Rückblickend müssen wir darüber heute noch schmunzeln, denn genau solche Erlebnisse bringen einen manchmal zu den besten Entscheidungen.
Umso schöner war es nun, Jahre später wieder an diesen Ort zurückzukehren – diesmal deutlich komfortabler mit unserem Wohnmobil.
🌿 Campingpark Moselkern – neuer Stellplatz an der Mosel
Der neue Stellplatz in Moselkern ist schön eingerichtet und bietet Platz für etwa 60 Wohnmobile. Die Lage ist ideal, wenn man die Moselregion erkunden möchte. Von Moselkern aus erreicht man viele schöne Orte und Sehenswürdigkeiten bequem mit dem Fahrrad oder zu Fuß.
Für uns war es genau der richtige Ausgangspunkt für ein paar entspannte Tage. Ankommen, tief durchatmen – und schon war dieses besondere Moselgefühl wieder da.




🚲 Radfahren an der Mosel – jeden Tag neue Eindrücke
Wir haben die Tage genutzt und viele schöne Fahrradtouren unternommen. Täglich kamen wir auf ungefähr 40 Kilometer. An der Mosel fährt man oft direkt am Fluss entlang, vorbei an Weinbergen, kleinen Ortschaften und immer wieder mit Blick auf Burgen und alte Gemäuer.
Unsere Touren führten uns unter anderem nach Treis-Karden, Hatzenport und Müden. Jeder Ort hat seinen eigenen Charme: kleine Gassen, Fachwerkhäuser, Weinhänge und diese typische Moselruhe, die man sofort spürt.
Auch die Burg Bischofstein stand auf unserem Programm. Hoch über der Mosel gelegen, ist sie schon von weitem ein schöner Blickfang. Solche Burgen gehören für uns einfach zur Mosel dazu. Sie erzählen von Geschichte, alten Handelswegen, Rittern, Weinbau und einer Region, die seit Jahrhunderten vom Fluss geprägt wird.
























🏰 Abenteuer Burg Eltz – Fahrradfahren war plötzlich Fahrradschleppen
Ein besonderes Highlight war unsere Tour zur Burg Eltz. Die Burg zählt zu den bekanntesten und schönsten Burgen Deutschlands und liegt versteckt in einem Seitental der Mosel. Schon der Weg dorthin ist ein Erlebnis.
Wir fuhren mit den Rädern durch den Wald und kamen schließlich unterhalb der Burg an. Was wir allerdings nicht bedacht hatten: Von dort ging es nicht einfach gemütlich weiter mit dem Fahrrad. Hinauf zur Burg führte nur eine Vielzahl von Treppen.
Also hieß es plötzlich nicht mehr Fahrradfahren, sondern Fahrradschleppen.
Nacheinander trugen wir unsere Räder die Stufen hinauf. Das war zwar anstrengend, aber irgendwie auch wieder eine dieser Geschichten, über die man später lachen kann. Oben angekommen wurden wir dafür mit einem wunderschönen Blick auf die Burg Eltz belohnt. Danach ging es noch weiter zum Aussichtspunkt oberhalb der Burg. Von dort aus hat man einen besonders schönen Blick auf dieses beeindruckende Bauwerk mitten in der Natur.
Solche kleinen Abenteuer machen eine Reise oft erst richtig unvergesslich.












🍇 Entspannte Tage an der Mosel
Die Tage an der Mosel haben uns wieder richtig gutgetan. Wir genossen die Fahrradtouren, die Spaziergänge, die Landschaft und die ruhigen Momente am Stellplatz. Hier kommen wir besonders gut runter. Es ist diese Mischung aus Natur, Bewegung, kleinen Ausflügen und gemütlichen Pausen, die für uns den Reiz der Mosel ausmacht.
Auch unsere beiden Pudel waren natürlich wieder mit dabei. Cherry, die diesen Monat 18 Jahre alt wird, und Candy genießen die Fahrten mit dem Rad genauso wie die Spaziergänge an der Mosel. Gerade mit den Hunden unterwegs zu sein, macht solche Reisen für uns noch schöner. Man ist viel draußen, nimmt sich Zeit und erlebt die Umgebung oft bewusster.
🐾 Unser Fazit zu Moselkern und der Mosel
Moselkern war für uns wieder ein schöner Ausgangspunkt für ein paar erholsame Tage an der Mosel. Der neue Campingpark Moselkern hat uns gut gefallen, und die Umgebung bietet viele Möglichkeiten für Ausflüge mit dem Fahrrad, Spaziergänge und kleine Entdeckungen.
Ob Treis-Karden, Hatzenport, Müden, Burg Bischofstein oder Burg Eltz – rund um Moselkern gibt es viel zu sehen. Und manchmal reicht es auch einfach, am Fluss zu sitzen, auf die Mosel zu schauen und den Tag langsam ausklingen zu lassen.
Für uns steht fest: Die Mosel ist und bleibt einer unserer Lieblingsorte zum Abschalten.
