Zagreb Reisebericht: Familie, Freunde, Samobor, Sljeme und schöne Ausflüge

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Manchmal entstehen die schönsten Reisen ganz spontan. So entschieden wir uns kurzfristig, wieder einmal nach Zagreb zu fahren, um Familie und Freunde zu besuchen.

Am frühen Sonntagmorgen ging es los. Die Autobahn war fast leer, es waren kaum LKWs unterwegs, keine Staus, kein Stress – genau so, wie man sich eine lange Fahrt nach Kroatien wünscht. Kilometer für Kilometer kamen wir gut voran, und schon am frühen Abend erreichten wir Zagreb.

Ankommen in Zagreb und Kennenlernen von Penny

Endlich lernten wir Penny kennen, Papas kleinen Pudelwelpen. So ein kleiner Wirbelwind bringt natürlich sofort Leben ins Haus – neugierig, verspielt und einfach zum Verlieben.

Schon nach kurzer Zeit fühlte es sich wieder an, als wären wir nie weg gewesen. Genau das macht Zagreb für uns immer wieder besonders: Man kommt an und ist sofort mittendrin.

Garten, Baumärkte und ein unerwartetes Unwetter

Der Montag stand ganz im Zeichen von Garten und Frühling. Andreja wollte Papas Garten etwas verschönern, also klapperten wir einige Baumärkte und Gartencenter in Zagreb ab. Wer schon einmal in Kroatien Pflanzen, Erde und Deko für den Garten gesucht hat, weiß: Man findet meistens mehr, als man ursprünglich kaufen wollte.

Am Nachmittag wurde dann fleißig eingepflanzt, gestaltet und verschönert. Stück für Stück bekam der Garten ein neues Gesicht.

Für Dienstag war ein Unwetter angekündigt, doch es fiel deutlich stärker aus, als wir erwartet hatten. Der Himmel wurde dunkel, der Regen kam kräftig herunter, und plötzlich zeigte Zagreb wieder einmal, wie schnell sich das Wetter ändern kann. Besonders überraschend: Auf dem Sljeme, dem Hausberg von Zagreb, lag danach sogar Schnee.

Ausflug nach Samobor – mit Kremeschnitten natürlich

In den folgenden Tagen wurde es richtig abwechslungsreich. Wir trafen uns mit Freunden und Familie, genossen gemeinsame Stunden und machten schöne Ausflüge mit den Rädern.

Eine Tour führte uns nach Samobor, einen charmanten Ort vor den Toren Zagrebs. Samobor ist bekannt für seine gemütliche Altstadt, seine lange Ausflugstradition und natürlich für seine berühmten Kremeschnitten. Diese luftige Vanillecremeschnitte gehört zu Samobor einfach dazu. Wenn man schon einmal dort ist, führt eigentlich kein Weg an einer echten Samoborska kremšnita vorbei.

Bei einer guten Kremeschnitte schmeckt so ein Ausflug gleich noch ein bisschen besser.

Maksimir Park – Natur mitten in Zagreb

Auch der Maksimir Park durfte bei unserem Zagreb-Besuch nicht fehlen. Der Park gehört zu den schönsten grünen Orten der Stadt. Zwischen alten Bäumen, Spazierwegen und kleinen Seen vergisst man schnell, dass man sich mitten in einer Großstadt befindet.

Für uns ist Maksimir immer ein schöner Ort zum Durchatmen. Man kann spazieren gehen, mit dem Rad unterwegs sein oder einfach ein wenig die Ruhe genießen.

Hoch auf den Sljeme – Zagrebs Hausberg

Ein besonderes Erlebnis war unsere Fahrt hinauf auf den Sljeme. Auf etwa 1.000 Metern Höhe blickt man von dort auf Zagreb hinunter, und irgendwie fühlt sich die Stadt von dort oben ganz anders an – ruhiger, weiter entfernt und gleichzeitig vertraut.

Für viele Zagreber ist der Sljeme nicht einfach nur ein Berg, sondern ein Stück Heimat. Er gehört zur Medvednica und ist ein beliebtes Ziel zum Wandern, Radfahren, Skifahren oder einfach zum Abschalten.

Schokoladenmuseum Zagreb – ein süßes Highlight

Natürlich haben wir auch Zagreb selbst wieder erkundet. Jede Ecke dieser Stadt weckt Erinnerungen, und trotzdem entdeckt man immer wieder etwas Neues.

Besonders schön war unser Besuch im Schokoladenmuseum Zagreb. Dort erfuhren wir einiges über die Geschichte des Kakaos, über die Entstehung und Verarbeitung von Schokolade – und natürlich durfte am Ende auch reichlich probiert werden.

Ein Museum, das nicht nur interessant ist, sondern auch richtig gut schmeckt.

Zurück in die 80er Jahre

Für mich persönlich war ein weiteres Highlight das Treffen mit alten Schulfreunden. Gemeinsam besuchten wir das Museum der 80er Jahre in Zagreb – und hatten dabei eine Menge Spaß.

Zwischen alten Möbeln, Telefonen, Kassetten, Fernsehern und vielen Erinnerungsstücken fühlte man sich plötzlich zurückversetzt in eine andere Zeit. Es wurde viel gelacht, erzählt und erinnert. Solche Momente sind unbezahlbar.

Gut essen in Zagreb: BATAK und MATSU

Auch kulinarisch kamen wir wieder voll auf unsere Kosten. Zagreb hat sich in den letzten Jahren stark verändert, und es gibt immer wieder neue Lokale zu entdecken.

Besonders gut gefallen hat es uns diesmal im BATAK und im MATSU. Beide Lokale haben uns auf ihre Art überzeugt – gutes Essen, schöne Atmosphäre und genau diese Mischung aus Genuss und Gemütlichkeit, die einen Abend besonders macht.

Gerade solche Abende bleiben oft lange in Erinnerung: gutes Essen, nette Gespräche und das Gefühl, einfach am richtigen Ort zu sein.

Abschied von Zagreb

Wie immer vergingen die Tage viel zu schnell. Kaum waren wir richtig angekommen, hieß es am zweiten Sonntag schon wieder Abschied nehmen. Abschied von Familie, Freunden, schönen Gesprächen, kleinen Ausflügen, gutem Essen und natürlich auch von der kleinen Penny.

Die Rückreise verlief zum Glück genauso entspannt wie die Hinfahrt. Ohne Stress, ohne Stau und mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck ging es zurück nach Deutschland.

Zagreb hat uns wieder einmal gezeigt, warum wir so gerne zurückkommen. Es ist nicht nur eine Stadt, sondern ein Gefühl – Familie, Freunde, Erinnerungen, neue Entdeckungen und jedes Mal ein kleines Stück Zuhause.

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